Mit SEO-Mythen wird jetzt aufgeräumt...

Die 5 wichtigsten SEO-Mythen

23. September 2015

Suchmaschinenoptimierung ohne Geheimnisse!

Gefährliches Halbwissen geistert durch die Medien und schadet mehr, als es nutzt.

Suchmaschinenoptimierung (abgekürzt: SEO für den englischen Fachbegriff Search Engine Optimization) unterliegt einem stetigen Wandel. Regelrecht gefährliches Halbwissen geistert durch die Medien und schadet mehr, als es nutzt. Allerdings ist es auch schwierig, den Durchblick zu behalten. Es gibt einfach sehr viele und häufige Veränderungen.

Hier sind die nach unserer Meinung 5 größten SEO-Mythen, die endlich verbannt gehören:

In Wahrheit haben externe Links für den Besucher Ihrer Webseite den besseren Mehrwert als interne Links. Wenn diese externen Links wirklich hilfreich sind, kehrt er gern zu Ihrer Webseite zurück. Die Suchmaschinen wissen aufgrund der Webseitenstrukturen sehr genau, welches Thema wohin verlinkt usw. Dieser Mythos ist also unbegründet.

2. Möglichst viele Schlüsselwörter (Keywords) im Text bringen meine Webseite ganz nach vorn

Dieser Mythos hält sich erstaunlicherweise immer noch sehr hartnäckig. Erstaunlich viele Webseiten haben eine Keyword-Dichte von 3 bis 4 Prozent und die Entwickler zeigen damit, dass sie die modernen SEO-Prinzipien gar nicht verstanden haben.

Im Jahr 2012 gab es das erste (und wahrscheinlich wichtigste) Panda-Update von Google (der Algorithmus, nach dem die Webseiten eingeordnet werden) und den Fachleuten war damit klar, dass Inhalte dann gut bewertet werden, wenn sie für den Besucher einen echten Mehrwert darstellen. Selbstverständlich hat Google längst gemerkt, dass Webseiten mit einer hohen Schlüsselwortdichte eher als unseriös einzustufen sind und reagiert auch entsprechend darauf.

Natürlich sind Schlüsselwörter nach wie vor sehr wichtig, aber eben gut im Text verteilt und so eingebaut, dass sie den Inhalt für den Besucher wertvoll machen.

3. So lange Texte liest doch keiner

Es stimmt zwar, dass die einst empfohlenen Textlängen von 600 - 800 Wörtern heute nicht mehr gelten, aber solange die Inhalte für den Besucher einen Mehrwert darstellen, liest er sie auch. Außerdem können Sie einen längeren Text mit Zwischenüberschriften, Listen und Absätzen sehr gut strukturieren und damit einfach lesbar machen. Wenn Sie als Richtlinie um die 250 - 300 Wörter bei den Inhalten haben, sind Sie auf der sicheren Seite (bei Artikelbeschreibungen in Shops ca. 100 Wörter).

4. Meta-Schlüsselwörter wirken sich am stärksten auf meine Platzierung aus

Das ist nun wirklich schon lange Vergangenheit. Suchmaschinen wie Google haben natürlich sehr früh gemerkt, dass Webseitenbetreiber damit Schindluder getrieben haben. Es wurden einfach sehr viele Schlüsselwörter eingetragen, die mit dem Inhalt der Seite gar nichts zu tun hatten.

Bedauerlicherweise hält sich dieser Mythos auch unter den “Experten” immer noch hartnäckig. Aber er ist falsch.

Dieser Mythos ist dann falsch, wenn der Inhalt des Gastartikels für den Besucher relevant ist und der Webseite thematisch hilft.

Fazit

Es ist kaum möglich, alle Fakten zu beachten, die zu guten Platzierungen führen. Letztendlich sind auch gar nicht alle Fakten bekannt, weil Suchmaschinen wie Google die für das Ranking herangezogenen Faktoren geheim halten.

Lassen Sie sich nicht auf eine falsche Fährte locken: Suchmaschinenoptimierung ist keine Geheimwissenschaft, sondern die konsequente Umsetzung der bekannten und erprobten Techniken. Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns gern an.